Finanzen by Benjamin

Schweiz als Frühwarnsystem: Warum starke Franken & negative Zinsen Alarm schlagen

Wenn du wissen willst, ob die Weltwirtschaft wirklich „dreht“, lohnt ein Blick in die Schweiz – denn sie wirkt oft wie ein Seismograf für globale Stimmung.

Warum die Schweiz so wichtig ist
Als klassischer sicherer Hafen ziehen Schweizer Banken und der Franken Kapital an, wenn Anleger nervös werden. Genau das passiert aktuell: Der Franken bleibt stark, obwohl Renditen kaum attraktiv sind.

Die wichtigsten Warnsignale

  • Schweizer Franken (CHF): Hohe Nachfrage deutet auf Risikoangst hin – Anleger zahlen lieber „Sicherheit“ als Rendite.
  • Anleihen: Ein großer Teil der Schweizer Zinskurve liegt wieder im negativen Bereich. Das passt eher zu Vorsicht als zu Aufschwung.
  • Preise & Arbeitsmarkt: Die Inflation rutscht erneut Richtung/unter Null, während die Arbeitslosigkeit steigt.
  • Wachstum: Das BIP zeigt eine anhaltende Schwäche bis hin zur Rezession.

Takeaway
Wenn Frankenstärke, negative Zinsen und schwache Realwirtschaft gleichzeitig auftreten, spricht das gegen die Erzählung einer breit abgestützten „Reflation“ – Zinssenkungen sind oft Reaktion auf Probleme, nicht deren Lösung.

Video: Switzerland Just Sent a MASSIVE Warning to the World – Eurodollar University – YouTube

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