In diesem Beitrag geht es um Photovoltaik und Batteriespeicher, und wie man diese kalkuliert.
Die SOLINK PVT-LS-Kollektoren kombinieren drei Funktionen auf dem Hausdach: Strom erzeugen, Wärme gewinnen und die Außeneinheit einer Wärmepumpe ersetzen.
So funktioniert das System
Unter den Solarzellen befindet sich ein Luft-Sole-Wärmetauscher mit Lamellen. Diese vergrößern die Oberfläche etwa um den Faktor 8. Dadurch kann das System Wärme aus zwei Quellen aufnehmen:
- Sonne: Wärme der aufgeheizten Solarmodule
- Umgebungsluft: Wärme auch ohne direkte Sonneneinstrahlung
So kann selbst nachts und im Winter Wärme gewonnen werden. Ventilatoren oder andere bewegliche Teile sind nicht nötig – das System arbeitet geräuschlos.
Die wichtigsten Vorteile
- Photovoltaik und Wärmepumpentechnik teilen sich die Dachfläche.
- Die klassische Wärmepumpen-Außeneinheit entfällt.
- Gegenüber klassischen PVT-Systemen wird weniger Kollektorfläche benötigt.
- Höhere Kollektorpreise können durch die geringere benötigte Anzahl ausgeglichen werden.
Besonders interessant ist die Technik, wenn Dachsanierung und Heizungswechsel ohnehin geplant sind. Bei einem neuen Dach oder einer bereits modernen Wärmepumpe lohnt sich ein Wechsel dagegen nicht automatisch.
Zum Originalvideo: Neues Dach-Wärmemodul 3.0 schlägt jede Luft-Wärmepumpe? (en / 6:27) - Norio (YouTube)
PVT-Module nutzen eine Dachfläche gleich doppelt: Sie erzeugen Strom und gewinnen gleichzeitig Wärme für eine Wärmepumpe.
So funktioniert PVT
Die beiden Funktionen sind in einem Modul kombiniert:
- Vorderseite: Photovoltaikzellen erzeugen Strom.
- Rückseite: Ein Wärmetauscher gewinnt Wärme hauptsächlich aus der Umgebungsluft und zusätzlich aus der Sonneneinstrahlung.
- Wärmetransport: Eine Sole transportiert die gewonnene Energie zur Wärmepumpe.
Wärme kann dadurch auch nachts und im Winter aus der Umgebungsluft gewonnen werden.
Was ist der Unterschied zur Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Die Wärmegewinnung auf dem Dach benötigt keinen Ventilator. Durch natürliche Luftströmung arbeitet das System dort lautlos und ohne mechanisch bewegte Teile.
Wann ist PVT besonders interessant?
PVT eignet sich insbesondere, wenn:
- wenig Platz für eine Außeneinheit vorhanden ist,
- Geräusche vermieden werden sollen,
- Gebäude dicht beieinanderstehen.
Damit kann PVT beispielsweise bei Reihenhäusern eine Alternative zur klassischen Außeneinheit sein.
Dimensionierung: Als Richtwert werden etwa 1,5 PVT-Module pro Kilowatt Heizlast empfohlen.
Zum Originalvideo: Warum PVT die Wärmepumpe besser macht – wir decken auf! (en / 16:30) - SHK Info (YouTube)
Kann eine PVT-Wärmepumpe ein Haus auch bei strengem Frost zuverlässig beheizen? Ein Praxiseinsatz zeigt, dass dies selbst bei Temperaturen bis etwa −12 °C möglich sein kann.
Das System kombiniert Photovoltaik mit einem Luftkollektor. Dieser gewinnt Wärme aus der Umgebungsluft, sodass für den Betrieb der Wärmepumpe keine direkte Sonneneinstrahlung erforderlich ist.
Die wichtigsten Erfahrungen:
-
zuverlässiger Heizbetrieb während eines kalten Winters
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bei etwa −12 °C wurde zusätzlich der zuvor deaktivierte Heizstab benötigt
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keine Ventilatoren oder Außengeräte und damit keine Geräuschquelle im Freien
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laufende Überwachung der Betriebswerte über eine Online-Oberfläche
Gerade bei enger Bebauung kann die geräuschlose Wärmegewinnung auf dem Dach ein wesentlicher Vorteil gegenüber einem klassischen Außengerät sein.
Zum Originalvideo: Harter Winter mit PVT-System! So ist es gelaufen... | Erfahrungsbericht (de / 11:50) - Triple Solar Deutschland (YouTube)
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