Bauwesen
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Eine Markise schützt vor sommerlicher Hitze – doch was wäre, wenn sie gleichzeitig den Strom für die Kühlung der Wohnung erzeugen könnte? Genau dieses Prinzip verfolgt die Solarmarkise: Flexible Solarzellen werden direkt in den Markisenstoff integriert.

Zwei Funktionen auf einer Fläche

Besonders bei stark besonnten Balkonen oder Dachwohnungen kann die Kombination interessant sein:

  • Verschattung: Die ausgefahrene Markise hält direkte Sonneneinstrahlung ab und macht Balkon oder Terrasse besser nutzbar.

  • Stromproduktion: Gleichzeitig erzeugen die integrierten Solarzellen elektrische Energie.

  • Kühlung: Der erzeugte Strom kann unmittelbar von einer Split-Klimaanlage oder anderen Verbrauchern genutzt werden.

Im beschriebenen Beispiel wurden bei Sonnenschein zeitweise etwa 700 bis 900 Watt Solarleistung gemessen. Die Klimaanlage benötigt im normalen Betrieb ungefähr 400 bis 500 Watt, bei höherer Leistung bis rund 900 Watt. Damit können Erzeugung und Verbrauch bei geeigneten Bedingungen zeitweise gut zusammenpassen.

Wo liegt der Vorteil?

Die Solarmarkise ist weniger als Ersatz für klassische Solarmodule gedacht. Ihre Stärke liegt dort, wo ohnehin ein Sonnenschutz benötigt wird oder gewöhnliche PV-Module schwierig zu installieren sind. Die flexiblen Zellen erreichen laut Herstellerangabe etwa 140 Watt pro Quadratmeter und lassen sich zusammen mit der Markise aufrollen.

Ein Batteriespeicher ist dabei nicht zwingend erforderlich: Wird der Solarstrom während der heißen Sonnenstunden direkt für die Klimaanlage genutzt, fallen Stromerzeugung und Bedarf zeitlich günstig zusammen.

Zum Originalvideo: Dank Solarmarkise! Diese Klimaanlage läuft fast ohne Stromkosten (de / 19:23) - Felix Goldbach (YouTube)

Weitere Beiträge

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Warum bleiben manche alten Häuser selbst an heißen Sommertagen erstaunlich angenehm, obwohl sie weder Klimaanlage noch moderne Haustechnik besitzen? Dahinter steckt kein einzelner Trick. Bauweise, Standort, Materialien, Pflanzen und das Verhalten der Bewohner griffen ineinander und bildeten gemeinsam ein natürliches Kühlsystem.

Standort, Ausrichtung & Raumplanung

Schon bei der Planung wurde berücksichtigt, woher Sonne, Wind und Hitze kommen.

Häuser wurden passend zum Grundstück und den örtlichen Bedingungen ausgerichtet. Schlafzimmer lagen bevorzugt auf der kühleren Nord- oder Ostseite, während schattige Innenhöfe, enge Gassen und innenliegende Dielen zusätzliche Rückzugsorte vor der Hitze boten. Je nach Tageszeit nutzte man einfach die Räume, die gerade am angenehmsten waren.

Prinzip: Gebäude und Räume so anordnen und nutzen, dass natürliche Schatten- und Kühlzonen entstehen.

Sonne & Hitze draußen halten

Am besten lässt sich ein Haus kühl halten, wenn die Hitze gar nicht erst hineinkommt.

Dachüberstände, Vordächer, Markisen und außenliegende Holzläden hielten die Sonne von Fenstern und Fassaden fern. Kleine, tief in der Wand sitzende Südfenster reduzierten den Wärmeeintrag zusätzlich. Helle Kalkfassaden reflektierten Sonnenlicht, während Laubbäume sowie Wein oder Efeu Schatten spendeten und durch Verdunstung ihre Umgebung kühlten.

Prinzip: Sonnenstrahlung möglichst abfangen oder reflektieren, bevor sie das Gebäude erwärmt.

Wärme puffern & Kühle bewahren

Kam dennoch Wärme ins Gebäude, sorgte die Konstruktion dafür, dass sie nur langsam bis in die Wohnräume vordrang.

Dicke Stein- und Ziegelwände, Lehm in Wänden und Holzbalkendecken sowie kühle Steinböden konnten Temperaturschwankungen abmildern. Auch schwere Dächer aus Ziegeln, Stroh oder Reet halfen dabei. Ein unbewohnter Dachboden bildete einen zusätzlichen Puffer unter dem heißen Dach, während Kastenfenster mit ihrem Luftzwischenraum die Außenwelt stärker vom Innenraum trennten.

Prinzip: Masse, Luftschichten und Pufferzonen nutzen, damit sich Innenräume langsamer aufheizen.

Natürlich lüften & kühlen

Auch ohne Kühlgerät ließ sich kühlere Luft gezielt ins Haus holen und warme Luft abführen.

Am frühen Morgen wurde kräftig durchgelüftet und anschließend wurden Fenster und Läden geschlossen. Hohe Räume ließen warme Luft nach oben steigen, und Schornsteine konnten diesen natürlichen Auftrieb unterstützen. Gewölbekeller und Erdreich dienten als kühle Reserven. Feucht gewischte Steinböden oder ein nasses Tuch im Luftstrom nutzten zusätzlich die kühlende Wirkung der Verdunstung.

Prinzip: Kühle Nacht- und Kellerluft nutzen, warme Luft abführen und natürliche Verdunstung zur Abkühlung einsetzen.

Kühle Bereiche schützen

Ein weiterer Vorteil alter Grundrisse war, dass nicht jeder Raum mit jedem anderen verbunden war.

Windfänge, Doppeltüren und einzelne Zimmer ermöglichten unterschiedliche Temperaturzonen. Eine warme Küche musste dadurch nicht automatisch das Wohnzimmer mit aufheizen. Kühle Räume konnten geschlossen bleiben und gezielt dann genutzt werden, wenn andere Bereiche bereits warm waren.

Prinzip: Kühle Bereiche vom Rest des Hauses trennen und nur dort für angenehme Temperaturen sorgen, wo sie gerade gebraucht werden.

Das Haus richtig bedienen

All diese Maßnahmen funktionierten besonders gut, weil die Bewohner selbst Teil des Systems waren.

Sie öffneten morgens die Fenster, schlossen rechtzeitig Läden und Türen und passten die Nutzung der Räume an Sonne und Tageszeit an. Das Gebäude lieferte also die Voraussetzungen für passive Kühlung – doch erst der bewusste Umgang damit machte daraus ein funktionierendes Gesamtsystem.

Prinzip: Gute Bauweise und richtiges Verhalten miteinander verbinden – nachts und morgens kühlen, tagsüber verschatten und die gespeicherte Kühle möglichst lange bewahren.

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PVT-Module nutzen eine Dachfläche gleich doppelt: Sie erzeugen Strom und gewinnen gleichzeitig Wärme für eine Wärmepumpe.

So funktioniert PVT

Die beiden Funktionen sind in einem Modul kombiniert:

  • Vorderseite: Photovoltaikzellen erzeugen Strom.
  • Rückseite: Ein Wärmetauscher gewinnt Wärme hauptsächlich aus der Umgebungsluft und zusätzlich aus der Sonneneinstrahlung.
  • Wärmetransport: Eine Sole transportiert die gewonnene Energie zur Wärmepumpe.

Wärme kann dadurch auch nachts und im Winter aus der Umgebungsluft gewonnen werden.

Was ist der Unterschied zur Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Die Wärmegewinnung auf dem Dach benötigt keinen Ventilator. Durch natürliche Luftströmung arbeitet das System dort lautlos und ohne mechanisch bewegte Teile.

Wann ist PVT besonders interessant?

PVT eignet sich insbesondere, wenn:

  • wenig Platz für eine Außeneinheit vorhanden ist,
  • Geräusche vermieden werden sollen,
  • Gebäude dicht beieinanderstehen.

Damit kann PVT beispielsweise bei Reihenhäusern eine Alternative zur klassischen Außeneinheit sein.

Dimensionierung: Als Richtwert werden etwa 1,5 PVT-Module pro Kilowatt Heizlast empfohlen.

Zum Originalvideo: Warum PVT die Wärmepumpe besser macht – wir decken auf! (en / 16:30) - SHK Info (YouTube)

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Architekturpläne sind häufig deutlich grösser als gewöhnliche Dokumente. Für den Transport, die Ablage oder die Abgabe von ungefalteten Plänen eignen sich deshalb stabile Zeichenmappen. Wichtig ist, dass die Mappe etwas grösser als das eigentliche Planformat gewählt wird.

Für unterschiedliche Plangrössen sind folgende Formate erhältlich:

Bei der Auswahl sollte nicht nur das Papierformat berücksichtigt werden. Auch Planrollen, mehrere übereinanderliegende Ausdrucke oder überstehende Beschriftungsfelder können zusätzlichen Platz benötigen.

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Ein Wohnzimmer kann groß genug sein und sich trotzdem unausgewogen anfühlen. Ein möglicher Grund ist überraschend einfach: das Verhältnis von Länge zu Breite.

Warum die Raumform wichtig ist

Ein eher rechteckiger Grundriss gibt dem Raum eine natürliche Richtung und erleichtert die Anordnung der Möbel. Nahezu quadratische Räume können dagegen schwieriger wirken:

  • Es fehlt eine klare Blickrichtung.

  • Möbel sammeln sich leichter in der Raummitte.

  • Ein eindeutiger Mittelpunkt ist schwieriger zu schaffen.

  • Ungenutzte Flächen können rund um die Sitzgruppe entstehen.

Welches Verhältnis gilt als günstig?

Als Orientierung wird ein Verhältnis von ungefähr 1:1,5 bis 1:1,6 genannt. Ein Raum mit 16 × 25 Einheiten liegt beispielsweise bei rund 1:1,56.

Was hilft bei einem quadratischen Raum?

Die Raumwirkung lässt sich auch nachträglich beeinflussen:

  • Großen rechteckigen Teppich einsetzen: Er fasst Sofa und Sessel optisch zu einer klaren Zone zusammen.

  • Blickfang schaffen: Eine Medienwand oder ein vergleichbares Element gibt dem Raum eine Richtung.

  • Symmetrie aufbrechen: Einbauten oder Regale entlang einer Wand können den Raum optisch strecken.

Die Kernaussage: Nicht nur die Anzahl der Quadratmeter zählt. Auch deren Proportion und Anordnung beeinflussen, wie ausgewogen und gut nutzbar ein Wohnzimmer wirkt.

Originalvideo:

▶️ The Golden Ratio Mistake In Every Living Room (en / 8:50) - Built By Becker (YouTube)

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Schon wenige Meter unter der Oberfläche schwankt die Bodentemperatur deutlich weniger als die Außenluft. Diese natürliche Temperaturdifferenz lässt sich zur passiven Kühlung eines Gebäudes nutzen – ohne klassische Klimaanlage.

So funktioniert das Prinzip

Eine unterirdische Kammer aus Beton steht großflächig mit dem kühleren Erdreich in Kontakt. Außenluft gelangt von oben hinein, gibt Wärme an Kammer und Boden ab und wird anschließend über ein Rohr ins Gebäude geführt.

Der Luftstrom kann durch den Thermosiphon-Effekt entstehen: Erwärmte Luft steigt im Haus auf und entweicht über höher gelegene Öffnungen. Dadurch wird kühlere Luft aus dem Erdreich nachgezogen. Ein kleiner Ventilator kann den Luftaustausch bei Bedarf unterstützen.

Was ist realistisch?

Eine solche Anlage ist kein Ersatz für eine leistungsfähige Klimaanlage. Als Größenordnung werden bei geeigneten Bedingungen etwa 2–4 °C niedrigere Raumtemperaturen genannt. Entscheidend sind unter anderem Dämmung, Luftmenge und Lüftungsverhalten.

Worauf besonders achten?

Kondenswasser macht eine sorgfältige Drainage, Filterung und regelmäßige Kontrolle wichtig. Auch Radon, Bodenverhältnisse, Abdichtung sowie örtliche Bau- und Sicherheitsvorschriften müssen vor einer Umsetzung geprüft werden.

Das Grundprinzip zeigt: Der Boden kann als natürlicher Wärmepuffer dienen und technische Kühlung sinnvoll ergänzen.

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Wer mit EliteCAD 16 arbeitet, stößt früher oder später auf ein typisches Problem: Wände und andere Bauteile werden automatisch mit Materialschraffuren dargestellt, wodurch Pläne schnell unruhig und schwer lesbar wirken. Besonders bei Umbau- oder Einreichplänen ist jedoch oft eine klare und reduzierte Darstellung gefragt – zum Beispiel Bestand in Grau und neue Bauteile in Rot.

Die gute Nachricht: Auch in EliteCAD 16 lässt sich das problemlos umsetzen, selbst wenn moderne Menüpunkte wie „Darstellungsart“ in manchen Oberflächen fehlen oder ausgeblendet sind.

Schraffuren und Materialdarstellungen deaktivieren
Damit Wände nicht mehr mit Mustern oder Materialschnitten angezeigt werden, lohnt sich zuerst ein Blick in die Anzeigeeinstellungen:

Optionen → Anzeige

Je nach Konfiguration finden sich dort Einstellungen wie:

  • „Schraffuren anzeigen“
  • „Materialdarstellung“
  • „Schnittschraffuren“

Werden diese deaktiviert, erscheinen Wände deutlich ruhiger und übersichtlicher – ideal für einfache Planlayouts oder Umbaupläne.

Bestandsbauteile einheitlich grau darstellen
Die Farbsteuerung erfolgt in EliteCAD 16 meist über Layer oder Stifteinstellungen:

Optionen → Stifte/Farben
oder
Optionen → Layer

Dort kann dem Wand-Layer eine graue Farbe zugewiesen werden. Falls die Farbe trotzdem nicht übernommen wird, liegt das häufig daran, dass das Bauteil selbst eine eigene Farbinformation besitzt.

In diesem Fall:

  1. Wand auswählen
  2. Eigenschaften öffnen
  3. Farbe auf „von Layer“ stellen oder direkt grau definieren

Dadurch erhält der gesamte Bestand eine einheitliche und professionelle Darstellung.

Neue Bauteile rot hervorheben
Für Umbau- und Einreichpläne ist es üblich, neue Elemente farblich hervorzuheben. In EliteCAD funktioniert das über den Umbau- bzw. Planstatus.

Dazu:

  1. Das gewünschte Bauteil auswählen
  2. In den Eigenschaften den Status „Neu“ setzen
  3. Unter den Umbau- oder Planstatus-Einstellungen die gewünschte Farbe festlegen, z. B. Rot

So lassen sich Bestand und Neubau sofort visuell unterscheiden, ohne zusätzliche Schraffuren oder komplizierte Layerstrukturen.

Warum viele Nutzer die Einstellungen nicht finden
In älteren EliteCAD-Versionen sind bestimmte Funktionen abhängig von:

  • der geladenen Benutzeroberfläche
  • aktiven Modulen
  • individuellen Toolbar-Konfigurationen

Deshalb fehlen Menüpunkte wie „Darstellungsart“ bei manchen Installationen vollständig. Die wichtigsten Anpassungen lassen sich jedoch trotzdem direkt über Optionen, Layer und Bauteil-Eigenschaften durchführen.

Mit wenigen Änderungen entsteht so eine deutlich klarere und professionellere Planansicht – besonders hilfreich bei Präsentationen, Einreichungen und Umbauprojekten.

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Beim Arbeiten mit ELITECAD 17 passiert es schnell, dass man versehentlich von der gewohnten Grundrissansicht in eine 3D-Perspektive wechselt. Gerade für Einsteiger kann das zunächst verwirrend wirken. Dabei ist der Wechsel zwischen 2D- und 3D-Ansicht ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit und mit wenigen Klicks möglich.

Die klassische Grundrissansicht eignet sich ideal zum Zeichnen von Wänden, Räumen und Konstruktionen. Die 3D-Ansicht hingegen hilft dabei, das Modell räumlich zu kontrollieren und die Planung realistischer darzustellen. Wer beide Ansichten sicher beherrscht, arbeitet deutlich effizienter.

Zurück zur Grundrissansicht wechseln

Wenn sich die Ansicht plötzlich dreht oder perspektivisch dargestellt wird, kann man jederzeit wieder zur normalen Draufsicht zurückkehren:

  • Über das Menü „Ansicht“ → „Grundriss“ oder „Draufsicht“
  • Über den Navigationswürfel im Zeichenbereich, indem man auf „Oben“ klickt
  • Über Symbole in der Werkzeugleiste, sofern die 2D-Werkzeuge eingeblendet sind

Nach dem Wechsel sieht das Modell wieder wie ein klassischer Bauplan von oben aus.

In die 3D-Ansicht wechseln

Für die räumliche Darstellung gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten:

  • Menü „Ansicht“ → „3D“ oder „Perspektive“
  • Auswahl einer isometrischen Ansicht im Navigationswürfel
  • Drehen des Modells mit gedrückter mittlerer Maustaste

Die 3D-Ansicht funktioniert besonders gut, wenn bereits echte Bauteile wie Wände, Decken oder Dächer modelliert wurden. Reine 2D-Linien erzeugen dagegen keine vollständige räumliche Darstellung.

Häufige Ursache für Verwirrung

Viele Nutzer wechseln unbeabsichtigt in den Orbit-Modus, wenn die mittlere Maustaste gedrückt wird. Dadurch kippt das Modell scheinbar „schräg“. Das ist kein Fehler, sondern lediglich eine andere Kameraperspektive.

Falls die Darstellung ungewohnt aussieht, helfen oft folgende Einstellungen:

  • Wechsel auf Orthogonalansicht
  • Aktivierung von Drahtmodell
  • Zurücksetzen auf die Ansicht „Oben“

Warum der schnelle Wechsel wichtig ist

Die Kombination aus Grundriss und 3D-Kontrolle ermöglicht präziseres Arbeiten. Während der Grundriss ideal zum Konstruieren ist, erkennt man in der 3D-Ansicht sofort räumliche Probleme, Höhenfehler oder unpassende Bauteile.

Gerade bei größeren Projekten spart ein sicherer Umgang mit den Ansichten viel Zeit und verbessert die Übersicht im gesamten Planungsprozess.

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Die Zeichenfläche in ELITECAD wird plötzlich schwarz, sobald man den Cursor bewegt oder in den Arbeitsbereich klickt? Dieses Problem tritt besonders häufig auf Geräten mit integrierter Intel-Grafik auf – etwa beim Surface Pro in Kombination mit Windows 10 und älteren ELITECAD-Versionen.

Die Ursache liegt meist nicht am Projekt selbst, sondern an der Grafikdarstellung. Viele CAD-Programme verwenden Hardwarebeschleunigung oder OpenGL, um die Darstellung flüssiger zu machen. Manche Intel-Grafiktreiber kommen damit jedoch nicht optimal zurecht. Das Ergebnis: Die Zeichenfläche flackert, verschwindet oder wird komplett schwarz.

In den meisten Fällen helfen bereits wenige Anpassungen:

Hardwarebeschleunigung deaktivieren
In den Grafik- oder Anzeigeeinstellungen von ELITECAD kann die Hardwarebeschleunigung ausgeschaltet werden. Dadurch übernimmt die Software die Darstellung selbst, was oft deutlich stabiler läuft.

OpenGL oder Grafikmodus wechseln
Falls ELITECAD OpenGL verwendet, lohnt sich ein Wechsel auf einen alternativen Grafikmodus oder Softwaremodus. Gerade integrierte Intel-Grafikchips reagieren darauf empfindlich.

Windows-Skalierung prüfen
Geräte mit hochauflösenden Displays nutzen oft 125 % oder 150 % Skalierung. Das kann bei älteren CAD-Anwendungen Darstellungsprobleme verursachen. Ein kurzer Test mit 100 % Skalierung kann bereits helfen.

Grafiktreiber aktualisieren
Windows installiert häufig Standardtreiber. Stabiler laufen oft die aktuellen Treiber direkt vom Hersteller der Grafikeinheit.

Das Problem wirkt zunächst gravierend, ist aber meist schnell lösbar. Wer auf mobilen Geräten oder Convertibles mit CAD arbeitet, sollte generell einen Blick auf Grafikmodus, Treiber und Skalierung werfen – besonders bei älteren Softwareversionen.

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Bei Umbauprojekten ist eine klare Trennung zwischen Bestand, neuen Bauteilen und Abbruch entscheidend. So bleiben Pläne übersichtlich, Änderungen nachvollziehbar und Auswertungen einfacher umzusetzen.

In EliteCAD werden neue Elemente meist über Statusangaben oder eigene Layer gekennzeichnet. Dadurch können Bauteile nicht nur optisch hervorgehoben, sondern auch gezielt gefiltert und organisiert werden.

Ein häufig verwendetes Schema:

  • Bestand → dezent dargestellt
  • Neu → klar hervorgehoben
  • Abbruch → gestrichelt oder farblich markiert

So setzt du es um:

  1. Bauteil auswählen
    Markiere das gewünschte Element im Plan.
  2. Eigenschaften öffnen
    Öffne das Eigenschaftenfenster des Bauteils.
  3. Status festlegen
    Suche nach einem Feld wie „Status“, „Phase“ oder „Zustand“ und setze den Wert auf „Neu“.
  4. Darstellung anpassen
    Weise neuen Bauteilen eine eigene Farbe oder einen speziellen Linientyp zu, damit sie im Plan sofort erkennbar sind.

Alternativ kannst du mit separaten Layern arbeiten:

  • Layer „Bestand“
  • Layer „Neu“
  • Layer „Abbruch“

Der Vorteil dieser Methode: Die Kennzeichnung ist nicht nur optisch sichtbar, sondern auch technisch sauber organisiert. Das erleichtert spätere Änderungen, Mengenauswertungen und die Erstellung professioneller Umbaupläne.

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Ein hochwertiger Garten ist kein Zufall – sondern das Ergebnis klarer Designregeln.
Oft sind es nicht teure Pflanzen oder Materialien, sondern durchdachte Entscheidungen, die den Unterschied machen. Diese 10 Prinzipien sorgen dafür, dass ein Garten strukturiert, harmonisch und „wie vom Profi“ gestaltet wirkt:

  • Klare Kanten: Saubere Übergänge zwischen Rasen und Beeten wirken sofort gepflegt
  • Einheitliche Materialien: Wenige, wiederholte Materialien schaffen visuelle Ruhe
  • Gezielte Statement-Pflanzen: Wenige große Blickfänger statt vieler kleiner Pflanzen
  • Durchdachte Beleuchtung: Warme, mehrschichtige Lichtquellen für Atmosphäre am Abend
  • Bewegtes Wasser: Sorgt für Ruhe, überdeckt Geräusche und steigert die Wirkung
  • Symmetrie & Wiederholung: Muster und Gleichgewicht wirken harmonisch und geplant
  • Hochwertige, große Gefäße: Weniger, dafür größere und passende Pflanzgefäße
  • Gartenräume schaffen: Flächen unterteilen für mehr Tiefe und Spannung
  • Reife Pflanzen einsetzen: Größere Gewächse lassen den Garten sofort etabliert wirken
  • Starke Grundstruktur: Hecken, Wege und Formen sorgen ganzjährig für ein stimmiges Bild

Fazit:
Nicht mehr Budget, sondern bessere Entscheidungen machen den Unterschied. Wer diese Prinzipien anwendet, kann jeden Garten deutlich aufwerten – oft mit überraschend wenig Aufwand.

10 Garden Design Features to Build First (Make Your Home Look EXPENSIVE) - TheGardenCo. - YouTube (English)

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Kann eine PVT-Wärmepumpe ein Haus auch bei strengem Frost zuverlässig beheizen? Ein Praxiseinsatz zeigt, dass dies selbst bei Temperaturen bis etwa −12 °C möglich sein kann.

Das System kombiniert Photovoltaik mit einem Luftkollektor. Dieser gewinnt Wärme aus der Umgebungsluft, sodass für den Betrieb der Wärmepumpe keine direkte Sonneneinstrahlung erforderlich ist.

Die wichtigsten Erfahrungen:

  • zuverlässiger Heizbetrieb während eines kalten Winters

  • bei etwa −12 °C wurde zusätzlich der zuvor deaktivierte Heizstab benötigt

  • keine Ventilatoren oder Außengeräte und damit keine Geräuschquelle im Freien

  • laufende Überwachung der Betriebswerte über eine Online-Oberfläche

Gerade bei enger Bebauung kann die geräuschlose Wärmegewinnung auf dem Dach ein wesentlicher Vorteil gegenüber einem klassischen Außengerät sein.

Zum Originalvideo: Harter Winter mit PVT-System! So ist es gelaufen... | Erfahrungsbericht (de / 11:50) - Triple Solar Deutschland (YouTube)

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Digitale Architekturplanung verlangt heute mehr als reine Zeichnungen. Mit ELITECAD Architecture steht eine CAD-Lösung zur Verfügung, die den gesamten Planungsprozess strukturiert abbildet – von der ersten Idee bis zur fertigen Ausführungsplanung.

Was ist ELITECAD Architecture?
Eine spezialisierte Software für Architekten und Planer, die 2D-Zeichnungen und 3D-Modelle in einer gemeinsamen Umgebung verbindet. Ziel ist es, Projekte effizient und konsistent zu entwickeln.

Zentrale Funktionen

  • Durchgängige Planung: Vom Konzept bis zur Detailplanung
  • Intelligente Bauteile: Wände, Fenster oder Decken als echte Elemente statt Linien
  • 2D & 3D kombiniert: Paralleles Arbeiten in beiden Ansichten
  • Strukturierte Projektorganisation: Übersicht auch bei komplexen Bauvorhaben

Vorteile im Arbeitsalltag
Änderungen lassen sich schnell umsetzen, da Bauteile miteinander verknüpft sind. Die klare Datenstruktur sorgt dafür, dass Planstände nachvollziehbar bleiben. Gleichzeitig unterstützt die Software eine saubere Dokumentation und Weitergabe von Projektdaten.

Für wen geeignet?
Für Architekturbüros, Planer und alle, die professionelle CAD-Werkzeuge benötigen – auch Einsteiger finden durch die praxisnahe Bedienung einen guten Einstieg.

Weiterführende Links
Download: https://de.elitecad.eu/downloads
Infos: https://www.messerli.ch/de/elitecad

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Heiztechnik begleitet uns täglich, oft ohne wahrgenommen zu werden. Moderne Heizsysteme sorgen nicht nur für Wärme, sondern beeinflussen auch Energieverbrauch, Komfort und Umweltbilanz.

Was bedeutet Heiztechnik?

Heiztechnik umfasst alle technischen Lösungen, die Gebäude beheizen oder Warmwasser bereitstellen – von klassischen Heizkesseln über Wärmepumpen bis zur Fernwärme. Ziel ist es, Wärme möglichst effizient, zuverlässig und nachhaltig bereitzustellen.

Grundprinzip der Wärmebereitstellung

Heizsysteme wandeln Energieformen in Wärme um, zum Beispiel:

  • Verbrennung (z. B. Holz, Gas)
  • Elektrische Umwandlung (z. B. Wärmepumpen)
  • Zentrale Wärmenetze (Fernwärme)

Diese Wärme wird über Verteilsysteme wie Heizkörper, Fussbodenheizungen oder Lüftungsanlagen in die Räume abgegeben.

Wichtige Faktoren für Effizienz

  • Gebäudehülle: Gute Dämmung reduziert Wärmeverluste.
  • Regelungstechnik: Intelligente Thermostate stimmen Heizen auf tatsächliche Bedürfnisse ab.
  • Systemwahl: Moderne Technologien wie Wärmepumpen oder Solarthermie können Energiebedarf deutlich senken.

Warum lohnt sich Grundwissen?

Wer Heiztechnik versteht, kann Verbrauch besser einordnen, Heizsysteme sinnvoll bedienen und langfristig Kosten, Energie und Emissionen reduzieren.

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Warum verbrauchen Heizsysteme im Winter deutlich mehr Energie als im Frühling – selbst im gleichen Gebäude? Heizgradtage liefern eine klare Antwort darauf. Sie zeigen, wie stark das Klima den Heizbedarf beeinflusst und helfen, Energieverbrauch besser einzuordnen.

Was sind Heizgradtage?

Heizgradtage (HGT) sind ein Messwert, der beschreibt, wie viel geheizt werden muss, um Innenräume auf einer üblichen Temperatur zu halten. Je kälter es draussen ist, desto mehr Heizgradtage entstehen – und desto höher ist in der Regel der Energiebedarf einer Heizungsanlage.

Wie werden sie berechnet?

Für jeden Tag wird die Differenz zwischen einer definierten Raumtemperatur (z. B. 20 °C) und der durchschnittlichen Aussentemperatur berechnet – allerdings nur, wenn diese unter einer festgelegten Heizgrenze liegt (z. B. 12 °C). Alle Tageswerte werden dann über Wochen, Monate oder Jahre addiert.

Warum sind Heizgradtage nützlich?

  • Sie helfen, den Einfluss des Wetters auf den Heizenergiebedarf abzuschätzen.
  • Sie ermöglichen realistische Vergleiche zwischen Heizperioden – unabhängig von Temperaturunterschieden.
  • Sie unterstützen Planung, Analyse und Optimierung von Heizsystemen, Gebäudetechnik und Energieeffizienz.

Wichtig zu beachten:

Heizgradtage zeigen klimatische Unterschiede auf, ersetzen aber keine tatsächlichen Verbrauchsmessungen. Faktoren wie Gebäudeisolierung, Heizungsart oder Nutzerverhalten werden dabei nicht berücksichtigt.

Link: Heizgradtage (HGT) - HEV Schweiz

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m Internet stehen zahlreiche Plattformen zur Verfügung, die historische Wetterdaten anbieten. Die folgenden Links zeigen verschiedene Ansätze zur Darstellung, Analyse und Auswertung vergangener Wetterbedingungen.

https://www.historique-meteo.net/
Diese Plattform stellt historische Wetterdaten bereit und ermöglicht es, frühere Wetterentwicklungen übersichtlich nachzuvollziehen.

https://meteostat.net/
Hier finden sich präzise Messwerte aus Wetterstationen, die sich gezielt nach einzelnen Tagen oder Messpunkten filtern und auswerten lassen.

https://www.timeanddate.com/weather/
Diese Seite bietet detaillierte Rückblicke auf frühere Wetterbedingungen, inklusive grafischer Darstellungen und stündlicher Messreihen.

https://www.meteoblue.com/
Ein umfangreiches Archiv liefert historische Messwerte und weiterführende Analysewerkzeuge, mit denen Wettertrends strukturiert untersucht werden können.

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Die SOLINK PVT-LS-Kollektoren kombinieren drei Funktionen auf dem Hausdach: Strom erzeugen, Wärme gewinnen und die Außeneinheit einer Wärmepumpe ersetzen.

So funktioniert das System

Unter den Solarzellen befindet sich ein Luft-Sole-Wärmetauscher mit Lamellen. Diese vergrößern die Oberfläche etwa um den Faktor 8. Dadurch kann das System Wärme aus zwei Quellen aufnehmen:

  • Sonne: Wärme der aufgeheizten Solarmodule
  • Umgebungsluft: Wärme auch ohne direkte Sonneneinstrahlung

So kann selbst nachts und im Winter Wärme gewonnen werden. Ventilatoren oder andere bewegliche Teile sind nicht nötig – das System arbeitet geräuschlos.

Die wichtigsten Vorteile

  • Photovoltaik und Wärmepumpentechnik teilen sich die Dachfläche.
  • Die klassische Wärmepumpen-Außeneinheit entfällt.
  • Gegenüber klassischen PVT-Systemen wird weniger Kollektorfläche benötigt.
  • Höhere Kollektorpreise können durch die geringere benötigte Anzahl ausgeglichen werden.

Besonders interessant ist die Technik, wenn Dachsanierung und Heizungswechsel ohnehin geplant sind. Bei einem neuen Dach oder einer bereits modernen Wärmepumpe lohnt sich ein Wechsel dagegen nicht automatisch.

Zum Originalvideo: Neues Dach-Wärmemodul 3.0 schlägt jede Luft-Wärmepumpe? (en / 6:27) - Norio (YouTube)

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Nachhaltige Gebäudetechnologien helfen dabei, Häuser umweltfreundlicher, komfortabler und kosteneffizient zu gestalten. Von energieeffizienten Heiz- und Kühlsystemen über clevere Dämmung bis hin zu Solarenergie und Batteriespeichern – es gibt viele Wege, den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig den Wohnkomfort zu steigern.

Mit diesen Technologien lassen sich nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch der CO₂-Fußabdruck von Gebäuden deutlich verringern. Wer neugierig ist, wie moderne Häuser effizient, nachhaltig und clever geplant werden, findet hier den perfekten Einstieg in spannende Lösungen und praktische Tipps.

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Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das durch intelligente Planung und moderne Technik extrem wenig Energie für Heizung und Kühlung benötigt. Es nutzt die Wärme, die bereits im Haus vorhanden ist – etwa von Personen, Geräten oder Sonnenlicht – und minimiert den Wärmeverlust über Wände, Fenster und Lüftung.

Was macht ein Passivhaus besonders?

Das Konzept zielt darauf ab, den Energiebedarf so weit zu senken, dass keine klassische Heizungsanlage mehr nötig ist. Stattdessen wird die benötigte Wärme über kontrollierte Lüftung, Wärmerückgewinnung und sehr gute Dämmung bereitgestellt.

Ein Passivhaus unterscheidet sich nicht durch sein Aussehen, sondern durch seine Energieeffizienz und die Behaglichkeit im Inneren: gleichmäßige Temperaturen, frische Luft und niedrige Heizkosten.

Die Grundprinzipien

Ein Passivhaus basiert im Wesentlichen auf fünf Säulen:

  1. Sehr gute Wärmedämmung – schützt im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze.
  2. Vermeidung von Wärmebrücken – damit keine Energie über kleine Bauteile verloren geht.
  3. Luftdichte Gebäudehülle – verhindert unkontrollierten Wärmeverlust.
  4. Wärmerückgewinnung durch Lüftungssysteme – nutzt die Energie der Abluft.
  5. Hocheffiziente Fenster – sorgen für Licht und Wärme, ohne Energie zu verlieren.

Vorteile für Bewohner und Umwelt

  • Komfort: Gleichmäßige Temperaturen ohne Zugluft.
  • Energieeinsparung: Bis zu 90 % weniger Heizenergie als in herkömmlichen Gebäuden.
  • Nachhaltigkeit: Geringere CO₂-Emissionen und Ressourcenschonung.
  • Wertbeständigkeit: Zukunftssichere Bauweise, die steigenden Energiepreisen trotzt.

Fazit

Ein Passivhaus ist kein Luxusprojekt, sondern eine durchdachte Bauweise, die langfristig Umwelt und Geldbeutel schont. Ob Neubau oder Sanierung – wer auf Energieeffizienz setzt, schafft Wohnqualität mit Zukunft.

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Nachhaltiges und energiesparendes Bauen ist längst mehr als ein Trend – es ist eine Notwendigkeit. Steigende Energiepreise, begrenzte Ressourcen und der Klimawandel führen dazu, dass Gebäude heute anders geplant, gebaut und betrieben werden müssen als früher.

Ziel des nachhaltigen Bauens ist es, Wohn- und Arbeitsräume zu schaffen, die umweltfreundlich, energieeffizient und langlebig sind. Dabei geht es nicht nur um die Dämmung oder eine moderne Heizung, sondern um ein ganzheitliches Konzept: von der Wahl der Baustoffe über die Energieversorgung bis hin zur Wiederverwertung am Lebensende des Gebäudes.

Wichtige Aspekte des nachhaltigen Bauens:

  • Energieeffizienz: Gebäude verbrauchen weniger Energie durch gute Dämmung, effiziente Heizsysteme und intelligente Steuerungstechnik.
  • Erneuerbare Energien: Photovoltaik, Wärmepumpen und andere Systeme decken den Energiebedarf umweltfreundlich.
  • Nachhaltige Materialien: Holz, Lehm, Recyclingbeton oder Naturdämmstoffe schonen Ressourcen und verbessern das Raumklima.
  • Ganzheitliche Planung: Architektur, Technik und Nutzung werden frühzeitig aufeinander abgestimmt – für Effizienz und Komfort.
  • Gesundes Wohnen: Gute Luftqualität, natürliche Materialien und optimale Temperaturregulierung steigern das Wohlbefinden.

Nachhaltiges Bauen ist damit nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine Investition in Zukunftssicherheit und Lebensqualität. Ob Neubau, Sanierung oder Modernisierung – jedes Projekt kann nachhaltiger gestaltet werden, wenn Planung und Ausführung auf Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit ausgerichtet sind.

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Heizsysteme spielen eine zentrale Rolle für Komfort, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Sie bestimmen, wie Wärme erzeugt, verteilt und genutzt wird – und haben großen Einfluss auf die laufenden Betriebskosten.

Moderne Heiztechnik bietet heute eine Vielzahl an Lösungen, die sich in Energiequelle, Wirkungsgrad und Umweltbilanz unterscheiden. Während klassische Systeme wie die Ölheizung oder der Kachelofen auf bewährte Prinzipien setzen, gewinnen Wärmepumpen und hybride Systeme zunehmend an Bedeutung. Sie nutzen Umweltenergie oder kombinieren verschiedene Quellen, um effizient und ressourcenschonend zu heizen.

Ein geeignetes Heizsystem hängt immer von den individuellen Rahmenbedingungen ab – etwa vom Gebäudetyp, der Dämmung, dem verfügbaren Energieträger und den gewünschten Betriebskosten. Gerade im Neubau und bei energetischen Sanierungen lohnt sich ein Vergleich unterschiedlicher Technologien.

Auch die Digitalisierung spielt eine wachsende Rolle: Intelligente Steuerungen und smarte Heizsysteme passen den Energieeinsatz automatisch an Bedarf und Wetterlage an. Das senkt den Verbrauch und erhöht den Wohnkomfort. Langfristig zielt die Entwicklung im Heizungsbau darauf ab die Energieeffizienz weiter zu steigern.

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Energie- und Gebäudetechnik verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit. Moderne Systeme steuern Heizung, Kühlung, Stromerzeugung und Speicherung so, dass Gebäude effizienter und umweltfreundlicher betrieben werden können.

Heizen und Kühlen
Wärmepumpen nutzen Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erde und ersetzen zunehmend klassische Heizsysteme wie Ölheizungen oder Kachelöfen. Auch bei der Kühlung kommen nachhaltige Kältemittel wie Propan oder CO₂ zum Einsatz.

Strom und Speicher
Photovoltaikanlagen erzeugen sauberen Strom direkt am Gebäude. In Kombination mit Batteriespeichern steigt der Eigenverbrauch, und die Versorgung bleibt auch bei Netzausfall stabil.

Fazit
Durch moderne Gebäudetechnik lassen sich Energieverbrauch und Kosten deutlich senken – ein wichtiger Schritt zu mehr Unabhängigkeit und Klimaschutz.

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Earth-Air-Tunnel nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs, um Gebäude auf natürliche Weise zu kühlen. Damit das System effizient funktioniert, kommt es jedoch auf einige wichtige Details an.

Die häufigsten Fehler sind:

  • Zu geringe Verlegetiefe: Rohre sollten etwa 2,5–3,5 m tief liegen, damit sie von der ganzjährig stabilen Bodentemperatur profitieren.
  • Falscher Rohrdurchmesser: Zu kleine Rohre erhöhen den Luftwiderstand, zu große verteuern das System unnötig. Für Wohnhäuser sind meist 150–300 mm geeignet.
  • Ungeeignete Rohrmaterialien: Korrosionsbeständige Materialien wie HDPE, UPVC oder Beton sind langlebiger und hygienischer.
  • Fehlendes Gefälle: Ein Gefälle von 1–2 % verhindert stehendes Wasser, Schimmel und Geruchsprobleme.
  • Keine Reinigungszugänge: Inspektions- oder Reinigungsschächte alle 15–20 m erleichtern Wartung und Reinigung erheblich.
  • Keine Luftfilterung: Filter am Lufteinlass reduzieren Staub, Pollen und andere Verunreinigungen.

Fazit: Ein Earth-Air-Tunnel ist ein einfaches, aber detailkritisches System. Wer diese sechs Planungsfehler vermeidet, erhält eine effiziente, wartungsfreundliche und gesunde Lösung zur passiven Gebäudekühlung.

6 Common Mistakes in Earth-Air Tunnel Design & How to Fix Them - Archi notes - YouTube

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Axel Lange stellt ein DIY-Kühlsystem vor, das herkömmliche Klimaanlagen ersetzen soll.

  • Funktionsprinzip: Modular zusammengesteckte Platten aus Lehm und Tonmineralien werden an der Decke montiert, durch die Wasser in flexiblen Schläuchen zirkuliert – das kühlt thermisch und vertreibt Hitze ganz ohne Strom.
  • Vorteile: Leise, energieeffizient, schimmelfrei und ökologisch nachhaltig – ideal für heiße Sommer.
  • Einsteiger-Tipp: Ohne technische Vorkenntnisse realisierbar – nur Montage und Anschlüsse für Wasserleitungen nötig.
  • Mehrwert: Zeigt, wie traditionelle Materialien (Lehm) mit cleverem Design moderne Probleme lösen – perfekt für klimabewusste Bauprojekte oder DIY-Interessierte.
  • Hinweis: Noch keine Massenware, eher Konzept im Eigenbau – aber spannend für Renovierer, Bastler und nachhaltige Bauvorhaben.

Warum das interessant ist:

  • Es bringt greifbare Inspiration für günstige, umweltfreundliche Kühlung.
  • Ideal für Basteleien, Do-it-yourself-Projekte oder nachhaltiges Wohnen.
  • Verständlich erklärt, auch für Einsteiger.
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Die effiziente Nutzung von Energie für das neue Eigenheim folgt 5 einfachen Prinzipien.

  1. Optimale Wärmedämmung: Hochwirksame Isolierung der Gebäudehülle, um Wärmeverluste über Außenwände, Dach und Boden zu minimieren und Energieeffizienz zu gewährleisten.
  2. Dreifach-verglaste, wärmegedämmte Fenster: Fensterrahmen mit Dreifachverglasung, die Sonnenwärme im Winter einfangen und Wärmeverluste reduzieren, insbesondere bei Südfenstern.
  3. Wärmebrückenfreie Konstruktion: Sorgfältige Bauweise, die Energieverluste an Bauteilanschlüssen verhindert, indem Wärmebrücken vermieden werden.
  4. Luftdichte Gebäudehülle: Lückenlose Abdichtung der gesamten Gebäudehülle, um Zugluft und feuchtebedingte Schäden zu vermeiden.
  5. Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung: Frischluftversorgung mit Filterung von Schmutz und Pollen sowie Rückgewinnung von bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft.

Passivhaus Grundprinzipien

Quelle: Passivhaus bauen und Energie sparen: Top-Anbieter und Häuser

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in Passivhaus ist ein Haus, in dem ohne ein konventionelles Heizsystem eine hohe Behaglichkeit für die Bewohner erreicht werden kann. Da die gesamte Gebäudehülle nahezu luftdicht sein muss, erfolgt die Frischluftzufuhr und Beheizung über eine Lüftungsanlage.

Passivhaus Systematik

Quelle: Passivhaus | Halter GmbH - Energie- und Gebäudetechnik - Neckarsulm-Obereisesheim

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Ein Passivhaus ist ein energieeffizientes Gebäude, das Wärmeverluste minimiert und ein angenehmes Raumklima bietet – meist ohne klassische Heizung.

Kernprinzipien

  1. Wärmedämmung – Wände, Dach und Boden sind optimal isoliert.
  2. Luftdichtheit – Keine unkontrollierten Wärmeverluste durch Zugluft.
  3. Wärmebrückenfreie Konstruktion – Details verhindern Energieverluste und Schimmelbildung.
  4. Hochwertige Fenster – Dreifachverglasung nutzt Sonnenenergie und hält Wärme im Haus.
  5. Kontrollierte Lüftung – Frische Luft bei minimalem Energieverlust durch Wärmerückgewinnung.

Passivhäuser sparen Energie, senken Kosten, verbessern das Raumklima und sind umweltfreundlich. Dieses Snipp bietet einen Überblick; weitere Snipps erläutern die einzelnen Komponenten im Detail.

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Passivhäuser bieten eine zukunftsfähige Lösung für energieeffizientes Bauen, indem sie auf Technologien setzen, die den Energieverbrauch minimieren und gleichzeitig den Wohnkomfort maximieren. Sie sind mit modernen Systemen wie Lüftungsanlagen und passivgenutzter Wärme ausgestattet und erfüllen strenge Anforderungen an Dämmung und Luftdichtheit. Die Investition in ein Passivhaus zahlt sich langfristig durch reduzierte Energiekosten und erhöhte Lebensqualität aus.

Quellen: presseportal.de

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